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  10.12.2009

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SWP 10.12.09

Zeitungsbericht der Südwest-Presse am 10.12.2009

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Mit dem Sieg beim Eiskunstlauf-Nachwuchswettbewerb nutzte Isabel Albrecht vom EV Ulm/Neu-Ulm ihren Heimvorteil optimal aus. Viel Pech hatte hingegen Vereinskollegin Nathalie Pätzka im Kurzprogramm.

Das Publikum, das zum Hauptteil aus den Angehörigen der kleinen Eiskunstläufer bestand, hatte sich beim Nachwuchswettbewerb anscheinend auf einen längeren Aufenthalt in der kalten Neu-Ulmer Eislaufhalle eingerichtet. Entsprechend gut ausgerüstet waren die erfahrenen Fans angereist. Mit einer flauschigen Decke auf dem Schoß und einem dampfenden Kaffee aus der Thermoskanne in der Hand, wurde dann die Konkurrenz des eigenen Nachwuchses kritisch beäugt, die Chancen der eigenen Schützlinge bereits beim Warmlaufen abgewogen.

Als Vorstand des Veranstalters EV Ulm/Neu-Ulm hatte Robert Albrecht allerdings zu viel zu tun, als sich nur um den Auftritt seiner Tochter Isabel zu kümmern. Doch als die 13-Jährige mit ihrem türkisfarbenen Kleidchen das Eis betrat und ihr Kurzprogramm startete, stand auch der Papa für kurze Zeit gebannt an Rand der Bahn und drückte die Daumen.

Kurz vor ihrem Auftritt war Isabel Albrecht noch sehr aufgeregt gewesen, auf dem Eis war die Nervosität dann wie weggeblasen. Ohne Sturz brachte sie ihre Vorstellung souverän zu Ende und lag nach dem Kurzprogramm auf dem zweiten Platz der Kategorie Nachwuchs B. "Mit Isi bin ich sehr zufrieden", freute sich Trainer Badri Kurashvili nach der Vorführung. Und es sollte noch besser kommen. Nachdem Isabel Albrecht auch in der Kür auf den zweiten Platz kam, reichte es in der Endabrechnung sogar zum Sieg, da die Konkurrentinnen entweder in der Kür oder im Kurzprogramm gepatzt hatten. "Sie hat schön gezeigt, was sie kann", freute sich auch Kurashvili.

Pech hatte hingegen die andere Teilnehmerin des EV Ulm/Neu-Ulm, Nathalie Pätzka. Die 14-Jährige stürzte beim Nachwuchs B gleich zweimal im Kurzprogramm, dann fiel auch noch mittendrin die Musik aus. Da es nicht möglich war, das Lied wieder an die richtige Stelle zu spulen, musste Nathalie Pätzka auf dem Eis tapfer ihre Runden drehen, bis die entsprechende Stelle für den neuerlichen Einsatz kam und sie ihr Programm zu Ende bringen konnte.

"Ich bin schon sehr enttäuscht", sagte Nathalie Pätzka nach ihrer verpatzten Vorstellung, vor der sie einfach zu aufgeregt war. "Schließlich ist hier nicht oft so eine Veranstaltung", gab sie als Entschuldigung an. Ihr Trainer quittierte die Bemerkung mit einem milden Lächeln. In der Kür zeigte sich Nathalie Pätzka dann stark verbessert, erreichte einen sechsten Platz unter den zehn Teilnehmerinnen und schaffte am Ende mit dem siebten Rang in der Gesamtwertung doch noch einen versöhnlichen Abschluss.

Insgesamt waren 59 Läuferinnen und Läufern aus 13 Vereinen aus ganz Baden-Württemberg in Neu-Ulm an den Start gegangen. Unter ihnen auch vier vom benachbarten Eislaufverein Senden: Isabella Michal belegt in der Kategorie Nachwuchs B sowohl in der Kür als auch im Kurzprogramm den vierten Platz, was in der Gesamtwertung zu einem fünften Rang reichte. Ihre Vereinskolleginnen Samantha Dreiseitel, Larissa Menth und Sabrina Madassi starteten bei den Anfängern, der Einstiegskategorie zum Nachwuchs. Samatha Dreiseitel holte sich dabei mit dem dritten Rang bei den Mädchen der Jahrgänge 1998 und 1999 eine Platzierung auf dem Siegertreppchen. Larissa Menth landete zwei Plätze dahinter, Sabrina Madassi kam auf den achten Rang.

 

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